Landschaft und Geschichte hautnah erleben
Als Uckermark bezeichnet man eine historisch gewachsene Landschaft im Nordosten Deutschlands.
Als Geburtsstunde der Uckermark gilt der Vertrag von Landin aus dem Jahr 1250.
Er war strategischer Teil des expansiven deutschen Landesausbaus nach Osten und Norden unter den gemeinsam regierenden askanischen Markgrafen Johann I. und Otto III. .
Ort des Vertragsabschlusses und Namensgeber war die heutige Gemeinde Mark Landin im Landkreis Uckermark, in der die Brandenburger wahrscheinlich am Kappenberg zwischen Hohen- und Niederlandin ein Lager aufgeschlagen hatten.
Jahrelang bleib die Uckermark Zankapfel zwischen Pommern, Mecklenburg und der Mark Brandenburg.
Erst nach dem Frieden zu Wittstock (1442) kam die Uckermark endgültig an Brandenburg.
Der Name leitet sich vom slawischen Stamm der Ukranen her, dessen Bezeichnung vom Fluss Ucker oder von dem slawischen Wort für Grenze (Krajina) abgeleitet ist.
Die Wortherkunft ist die gleiche wie bei der Ukraine.
Die Ukranen besiedelten die heutige Uckermark zwischen dem 7. und dem 12. Jahrhundert.
Der deutsche Namensbestandteil Mark weist auf die Lage als einstiges (und heutiges) Grenzgebiet hin.
In der Uckermark befindet sich im Osten der Nationalpark Unteres Odertal.
Im Süden liegt das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
Im Westen befindet sich der Naturpark Uckermärkische Seen mit einer Fläche von 897 km² und über 220 Seen.
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